Gelöst
FTTB mit G.Fast: hoher Energiebedarf der DPU
vor 2 Tagen
Liebe Community,
in unserem 6-Familienhaus plant die Telekom einen FTTB -Anschluss, damit u. a. auf die unschönen Aufputz-Kabelkanäle im Treppenhaus verzichtet werden kann. Im Besichtigungs-Protokoll wird der Energiebedarf für die DPU mit bis zu 370 kWh angegeben, bei einem Strompreis von 0,39 EUR also üppige 145 EUR pro Jahr.
Ich habe folgende Fragen:
- welche Hardware (Hersteller/Modell) wird typischer Weise verbaut?
- wie hoch ist der tatsächliche Energiebedarf, hängt dieser von der Anzahl der tatsächlich genutzten Anschlüsse ab?
Ein Glasfasermodem kommt mit 5 W aus, da erscheinen die rund 40 W für die DPU doch recht hoch.
Viele Grüße
Sundowner73
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Akzeptierte Lösung
akzeptiert von
vor 2 Tagen
@Sundowner73 @UlrichZ @Anne W.
Die Telekom verbaut DPU von Adtran und Nokia. Die Eigenschaften sind identisch.
Der Stromverbrauch:
Ich persönlich kenne nur das Nokia Teil, Version 1.
Das Gebäude ist bereits mit Kabel und VDSL sehr gut angebunden (1 GBit/s bzw. 300 MBit/s).
Liebe Community,
ich habe genau zwei Fragen gestellt. Leider wurden diese bisher nicht beantwortet. Stattdessen werde ich hier mit Hinweisen und Belehrungen überzogen, die mir kaum weiterhelfen.
Zur Ergänzung: nur eine der sechs Parteien (nämlich ich...) möchte derzeit auf Glasfaser wechseln, dafür sind die Stromkosten dann schon immens hoch und ich kann gut verstehen, dass sich die anderen Eigentümer dagegen wehren. Das Gebäude ist bereits mit Kabel und VDSL sehr gut angebunden (1 GBit/s bzw. 300 MBit/s). Mit Ausnahme der drohenden DSL-Abschaltung ist daher aktuell nur wenig Motivation vorhanden, zu wechseln.
Tatsächlich habe ich schon eine entsprechende Aufputz-Verkabelung gesehen und nein, das sieht nicht schön aus. Weiterhin liegen die Übergabepunkte dann ja im Bereich der Wohnungseingangstüren - dort lassen sie sich jedoch nicht ohne Weiteres in die bestehende Cat7-Infrastrukturverkabelung der Wohnungen integrieren.
Viele Grüße
Sundowner73
Vergiss VDSL, das ist ein Auslaufmodell.
Und Breitbandkabel ist bereits jetzt eine total veraltete Technik mit einem Upstream, der nicht mehr in die heutige Zeit passt.
Schlitze in Stahlbeton sind kein Spaß und kommen erst bei einer Generalsanierung in Frage.
Ja, vielen Dank für den Hinweis auf einen potentiell in Frage kommenden Hersteller. Habe ein paar Datenblätter gefunden.
Die zweite Frage bezog sich auf den Energieverbrauch: macht es einen Unterschied, ob in der DPU 1 oder beispielsweise 6 Anschlüsse aktiv geschaltet sind? Vermutungen helfen mir an dieser Stelle leider nicht weiter.
Es handelt sich um eine WEG mit 6 Einheiten. Der Hausverwaltung wurde bei einer Begehung mit der Telekom die FTTB -Lösung vorgestellt. Es liegt nun an der Eigentümergemeinschaft, einen entsprechenden Beschluss zum Ausbau herzustellen. Da ich aber der einzige Interessent bin, muss ich die anderen davon überzeugen nicht nur den Elektriker für die bauseits verlangte Steckdose inkl. Leitungsschutzschalter zu bezahlen, sondern auch für Strom, der ihnen momentan keinen Mehrwert bietet... Klar, ich könnte alle Kosten selbst tragen, aber so groß ist mein Leidensdruck hinsichtlich Bandbreite dann auch nicht. Es kommt ja auch noch ein neuer Router dazu...
Es handelt sich teils um Maisonnette-Wohnungen. Mein UVT für die Infrastrukturverkabelung befindet sich beispielsweise leider weit entfernt von der Wohnungseingangstür. Schlitze in Stahlbeton sind kein Spaß und kommen erst bei einer Generalsanierung in Frage. Aufputz ... naja, Geschmacksache und aufgrund der Architektur auch nicht ohne weiteres realisierbar.
Die dann in 10 oder 12 Jahren fällig wird, denn wenn die Lizenzen der Hersteller für die DPU auslaufen, muss FTTH gebaut werden. Das sollte man nicht vergessen, dass G.Fast nur eine Übergangslösung ist. Man gewinnt dadurch nur Zeit. Eine wirkliche Alternative zu FTTH ist es nicht.
Hinweis:
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von
vor 2 Tagen
Die dann in 10 oder 12 Jahren fällig wird, denn wenn die Lizenzen der Hersteller für die DPU auslaufen, muss FTTH gebaut werden.
@Sundowner73 @UlrichZ @Anne W.
Die Telekom verbaut DPU von Adtran und Nokia. Die Eigenschaften sind identisch.
Der Stromverbrauch:
Ich persönlich kenne nur das Nokia Teil, Version 1.
Das Gebäude ist bereits mit Kabel und VDSL sehr gut angebunden (1 GBit/s bzw. 300 MBit/s).
Liebe Community,
ich habe genau zwei Fragen gestellt. Leider wurden diese bisher nicht beantwortet. Stattdessen werde ich hier mit Hinweisen und Belehrungen überzogen, die mir kaum weiterhelfen.
Zur Ergänzung: nur eine der sechs Parteien (nämlich ich...) möchte derzeit auf Glasfaser wechseln, dafür sind die Stromkosten dann schon immens hoch und ich kann gut verstehen, dass sich die anderen Eigentümer dagegen wehren. Das Gebäude ist bereits mit Kabel und VDSL sehr gut angebunden (1 GBit/s bzw. 300 MBit/s). Mit Ausnahme der drohenden DSL-Abschaltung ist daher aktuell nur wenig Motivation vorhanden, zu wechseln.
Tatsächlich habe ich schon eine entsprechende Aufputz-Verkabelung gesehen und nein, das sieht nicht schön aus. Weiterhin liegen die Übergabepunkte dann ja im Bereich der Wohnungseingangstüren - dort lassen sie sich jedoch nicht ohne Weiteres in die bestehende Cat7-Infrastrukturverkabelung der Wohnungen integrieren.
Viele Grüße
Sundowner73
Vergiss VDSL, das ist ein Auslaufmodell.
Und Breitbandkabel ist bereits jetzt eine total veraltete Technik mit einem Upstream, der nicht mehr in die heutige Zeit passt.
Schlitze in Stahlbeton sind kein Spaß und kommen erst bei einer Generalsanierung in Frage.
Ja, vielen Dank für den Hinweis auf einen potentiell in Frage kommenden Hersteller. Habe ein paar Datenblätter gefunden.
Die zweite Frage bezog sich auf den Energieverbrauch: macht es einen Unterschied, ob in der DPU 1 oder beispielsweise 6 Anschlüsse aktiv geschaltet sind? Vermutungen helfen mir an dieser Stelle leider nicht weiter.
Es handelt sich um eine WEG mit 6 Einheiten. Der Hausverwaltung wurde bei einer Begehung mit der Telekom die FTTB -Lösung vorgestellt. Es liegt nun an der Eigentümergemeinschaft, einen entsprechenden Beschluss zum Ausbau herzustellen. Da ich aber der einzige Interessent bin, muss ich die anderen davon überzeugen nicht nur den Elektriker für die bauseits verlangte Steckdose inkl. Leitungsschutzschalter zu bezahlen, sondern auch für Strom, der ihnen momentan keinen Mehrwert bietet... Klar, ich könnte alle Kosten selbst tragen, aber so groß ist mein Leidensdruck hinsichtlich Bandbreite dann auch nicht. Es kommt ja auch noch ein neuer Router dazu...
Es handelt sich teils um Maisonnette-Wohnungen. Mein UVT für die Infrastrukturverkabelung befindet sich beispielsweise leider weit entfernt von der Wohnungseingangstür. Schlitze in Stahlbeton sind kein Spaß und kommen erst bei einer Generalsanierung in Frage. Aufputz ... naja, Geschmacksache und aufgrund der Architektur auch nicht ohne weiteres realisierbar.
Die dann in 10 oder 12 Jahren fällig wird, denn wenn die Lizenzen der Hersteller für die DPU auslaufen, muss FTTH gebaut werden. Das sollte man nicht vergessen, dass G.Fast nur eine Übergangslösung ist. Man gewinnt dadurch nur Zeit. Eine wirkliche Alternative zu FTTH ist es nicht.
In zehn oder zwölf Jahren läuft Breitband vermutlich komplett über Mobilfunk, würde ich meinen.
Viele Grüße
Thomas
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von
vor 2 Tagen
In zehn oder zwölf Jahren läuft Breitband vermutlich komplett über Mobilfunk, würde ich meinen.
Die dann in 10 oder 12 Jahren fällig wird, denn wenn die Lizenzen der Hersteller für die DPU auslaufen, muss FTTH gebaut werden.
In zehn oder zwölf Jahren läuft Breitband vermutlich komplett über Mobilfunk, würde ich meinen.
Viele Grüße
Thomas
Niemals 😂😂😂
Die Kapazitäten sind einfach nicht vorhanden, über 2,5 Gbit/s pro Funkzelle im DL kommt man nicht und dann müssten die Funkmasten auch noch alle 50-100 m stehen.
Und dann noch das Drama, weil Shared Medium und eine Großteil der Kapazität wird für Businesanwendungen reserviert sein ( 5G /6G Slice Konzept).
Uneingeloggter Nutzer
von