Neuen Anschluss bezahlt (Bauherrenservice), aber immer noch mit - von Hand verknoteter (!) - alter Oberleitung versorgt!

vor 6 Jahren

Ich habe Anfang 2018 per Bauherrenservice einen neuen Hausanschluss beantragt (Teilabriss + Neubau). Dafür wurden mir 799 Euro in Rechnung gestellt. Es wurde per Bauunterrnehmen ein neuer unterirdisch zugeführter Anschluss über die Straße gelegt. Der Anschluss hat aber niemals funktioniert.

Als Notbehelf hat ein Telekom-Mitarbeiter mir die alte Oberleitung (die baumelte noch von der Nachbarhausfassade herab) an mein Geländer vor dem Eingang geknotet, ein weiteres Kabel durch mein offenes Kellerfenster gesteckt und ca. 25 Meter Leitung durch das gesamte Untergeschoss bis zum eigentlich Anschluss gelegt. 

Seit einem Jahr habe ich nun diese über den Hof gezerrte, verknotete und durch das offene Kellerfenster durch das gesamte Untergeschoss baumelnde Kabel als Internetanschluss. Die Telekom schafft es nicht den neuen - und mit 799 Euro bezahlten - Anschluss zu aktivieren. Auf unzählige Beschwerden erfolgt konsequent keine Behebung des Problems. Ich werde vertröstet oder es wird ein Techniker geschickt, der das Problem nicht behebt. Der unerträgliche Notbehelf wird wohl über eine andere Schaltstelle versorgt als die neue unterirdische Leitung. Techniker sagen sie können das nicht umschalten. Warum hat die Telekom den Anschluss gelegt und mir berechnet, wenn sie es nicht schafft mir darüber Internetzugang zu verschaffen? Ich bin ratlos. Bleibt mir nur der Weg zum Anwalt?

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