Gelöst
Techniker hat Kupfer-TAE in Mietwohnung entfernt und GF-Dose "draufgesetzt".
vor 11 Tagen
Hallo zusammen,
ich bin Vermieterin einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit insgesamt 30 Wohneinheiten. Das Gebäude wird derzeit weiterhin vollständig über Kupfer versorgt; zahlreiche Bewohner im Haus nutzen nach wie vor DSL-Anschlüsse. Parallel dazu ist das Gebäude seit einiger Zeit auch mit Glasfaser erschlossen. Der inzwischen ausgezogene Mieter meiner Wohnung hat während seiner Mietzeit einen Glasfaseranschluss installieren lassen.
Im Zuge dieses Technikertermins wurde leider die Glasfaserdose genau an der Stelle der bisherigen Unterputz- TAE installiert.
Offenbar wurde die vorhandene TAE dabei entfernt bzw. überbaut, sodass derzeit keine nutzbare Kupfer- TAE in der Wohnung vorhanden ist.
Damit steht zukünftigen Mietern aktuell keine Möglichkeit mehr zur Verfügung, einen DSL-Anschluss über die ja im Grunde vorhandene Kupfer-Teilnehmeranschlussleitung zu beauftragen, etwa bei anderen Anbietern.
Mein Anliegen ist es, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen, also:
die TAE wieder verfügbar zu machen
und die Glasfaserdose daneben (z. B. wenige Zentimeter versetzt) zu platzieren, sodass beide Anschlusstechnologien parallel nutzbar bleiben.
Leider kann ich aktuell nicht genau nachvollziehen, was der Techniker im Detail gemacht hat. Es kommen aus meiner Sicht zwei Möglichkeiten in Betracht:
Die bestehende Kupferleitung vom Hausverteiler zur Wohnung ist weiterhin vorhanden, die TAE wurde lediglich entfernt bzw. überbaut.
Die Kupferleitung wurde im Zuge der Glasfaserinstallation aus dem Leerrohr entfernt, um Platz für das Glasfaserkabel zu schaffen.
In beiden Fällen würde ich gern klären lassen, ob ein Technikereinsatz zur Wiederherstellung bzw. Neuinstallation der TAE zusätzlich zur vorhandenen Glasfaserdose möglich ist – und diesen hier über das Community-Team beauftragen lassen.
Da der Anschluss über den ehemaligen Mieter lief, habe ich keine Kundennummer oder Anschlussrufnummer. Ich kann jedoch folgende Informationen bereitstellen:
vollständige Gebäudeanschrift
Etage und Wohnungsnummer
die ID der installierten Glasfaseranschlussdose
Ich habe es jetzt gerade über die Hotline (Kundenservice, Bauherrenservice etc.) versucht (Warteschleife läuft seit der 3. Weiterverbindung nun seit 1 Std. 30 Min.) , das Anliegen zu klären, bin dort jedoch ohne Kundendaten nicht wirklich weitergekommen. In meinen bisherigen Kontakten mit der Hotline habe ich hierzu leider sehr unterschiedliche Auskünfte erhalten. Teilweise wurde mir mitgeteilt, dass an der Adresse kein DSL mehr verfügbar sei und deshalb auch keine Dose mehr gesetzt werden könne – was ich für offensichtlichen Unsinn halte.
Das Haus wird weiterhin über die bestehende Kupferinfrastruktur versorgt, und mehrere Nachbarwohnungen nutzen aktuell noch DSL-Anschlüsse. Dass die Adresse möglicherweise nicht mehr aktiv in der DSL-Vermarktung geführt wird, ändert nichts daran, dass die Teilnehmeranschlussleitung physisch weiterhin vorhanden ist und von anderen Marktteilnehmern auch künftig potenziell beschaltet werden möchte.
Vielen Dank vorab für jede Unterstützung.
Viele Grüße
269
0
55
Das könnte Ihnen auch weiterhelfen
vor 5 Jahren
341
0
4
vor 3 Jahren
655
0
2
612
0
3
vor 8 Jahren
4333
0
6
Beliebte Tags letzte 7 Tage
Das könnte Sie auch interessieren
Kaufberatung anfragen
Füllen Sie schnell und unkompliziert unser Online-Kontaktformular aus, damit wir sie zeitnah persönlich beraten können.

Angebote anzeigen
Informieren Sie sich über unsere aktuellen Internet-Angebote.

Akzeptierte Lösung
akzeptiert von
vor 11 Tagen
Du selbst kannst da nichts erreichen
wenn ein Mieter einen Anbieter findet, der einen Kupferanschluss bestellt, wird der Zustand über eine Störungsmeldung wiederhergestellt.
1
von
vor 11 Tagen
Haach herjee... Danke dir für Deine Einschätzung @Kugic
0
Uneingeloggter Nutzer
von
vor 11 Tagen
@elnffm Die einfachste Lösung ist in der Tat die von @Kugic beschriebene.
Allerdings kann ich mir nicht so ganz vorstellen, wie das Ganze jetzt aktuell vor Ort aussieht. Da wären ein paar Fotos ganz hilfreich. :)
Es grüßt Wiebke
17
von
vor 10 Tagen
Das gilt nur für die Telekom, andere Anbieter können weiterhin DSL anbieten
Nein, wenn Glas liegt im Haus ist Glas nur buchbar.
@Marius AD
Das gilt nur für die Telekom, andere Anbieter können weiterhin DSL anbieten
Aber nicht über die Telekom.
Die Buchbarkeit von VDSL wird gesperrt.
Auch über die WITA bekommen die anderen Anbeiter dann keine VDSL mehr.
Sie können ihren Kunden über Avia aber Glasfaser anbieten.
0
von
vor 10 Tagen
Aber nicht über die Telekom.
Die Buchbarkeit von VDSL wird gesperrt.
Das gilt nur für die Telekom, andere Anbieter können weiterhin DSL anbieten
Aber nicht über die Telekom.
Die Buchbarkeit von VDSL wird gesperrt.
Auch über die WITA bekommen die anderen Anbeiter dann keine VDSL mehr.
Sie können ihren Kunden über Avia aber Glasfaser anbieten.
Ich habe bewusst geschrieben dass man DSL bei anderen Anbietern buchen kann.
Die nehmen dann die DSL-Leitung der Telekom
Auch über die WITA bekommen die anderen Anbeiter dann keine VDSL mehr.
Das gilt nur für die Telekom, andere Anbieter können weiterhin DSL anbieten
Aber nicht über die Telekom.
Die Buchbarkeit von VDSL wird gesperrt.
Auch über die WITA bekommen die anderen Anbeiter dann keine VDSL mehr.
Sie können ihren Kunden über Avia aber Glasfaser anbieten.
Dann erkläre mir mal warum ich noch einen DSLer bei nem anderen Anbieter buchen könnte.
So was machen wir übrigens öfters bei unseren Kunden wenn die ein Backup über eine andere Leitung wollen, dann wird halt DSL bei nem anderen Anbieter gebucht.
0
von
vor 10 Tagen
Nein, wenn Glas liegt im Haus ist Glas nur buchbar.
Nein, nur in ausgewählten Bereichen ist das aktuell so.
Watt?
Nein, wenn Glas liegt im Haus ist Glas nur buchbar.
Das mag sein, wenn Kupferleitung und Glasfaser von der Telekom betrieben werden.
Wenn aber Glasfaser von einem anderen Unternehmen gelegt wurde und dieses keinen Vertrag mit der Telekom hat, wird man sicher zwischen DSL/VDSL der Telekom und Glasfaser eines anderen Anbieters wählen können. Sollte hier z. B. irgendwann einmal Glasfaser ins Haus gelegt werden, dann wird es OXG sein, die bereits ein Kabel in unserer Straße gelegt haben, die Häuser bisher aber leider nicht angeschlossen haben. Das Kupferkabel der Telekom bleibt, und da die Telekom mit OXG keinen Vertrag über die der Glasfaser Nutzung hat, kann man dann zwischen Kupfer (Telekom) und Glasfaser (Vodafone) wählen.
0
Uneingeloggter Nutzer
von
vor 11 Tagen
Da die Telekom vor Ort eh die Buchung von VDSL einstellt, wenn Glasfaser kommt, erledigt sich der Bedarf an der Kupferleitung eh.
0
26
von
vor 8 Tagen
Daher ist die Auswahl an Anbietern dort geringer.
die Konkurrenz die genauso Glasfaser anbieten kann?
Können Sie das genauso? Soweit ich weiß, wird der Markt bei DSL durch die BNetzA geregelt. Bei Glasfaser braucht man eine Kooperation mit der Telekom. Daher ist die Auswahl an Anbietern dort geringer. Und aufgrund der selbst ausgehandelten Verträge, kann man davon ausgehen, dass beim Netzbetreiber mehr hängen bleibt.
Es ist völlig legitim dass die Telekom ihre Investitionen wieder einspielen will und das funktioniert nur über gebuchte Anschlüsse, Home Passed ist da eine tolle Zahl bringt aber keinen Ertrag.
Die Interessen der Telekom wurden doch schon ausgiebig thematisiert, die sind bekannt.
Aber gehört das Endleitungsnetz im Mehrfamilienhaus nicht dem Eigentümer? Ist da nicht die entscheidende Frage, ob es von der Telekom legitim ist, dieses Endleitungsnetz teilweise zurückzubauen, ohne das mit dem Eigentümer zu besprechen!?
aber es gibt Auswahl.
Aber gehört das Endleitungsnetz im Mehrfamilienhaus nicht dem Eigentümer?
die Konkurrenz die genauso Glasfaser anbieten kann?
Können Sie das genauso? Soweit ich weiß, wird der Markt bei DSL durch die BNetzA geregelt. Bei Glasfaser braucht man eine Kooperation mit der Telekom. Daher ist die Auswahl an Anbietern dort geringer. Und aufgrund der selbst ausgehandelten Verträge, kann man davon ausgehen, dass beim Netzbetreiber mehr hängen bleibt.
Es ist völlig legitim dass die Telekom ihre Investitionen wieder einspielen will und das funktioniert nur über gebuchte Anschlüsse, Home Passed ist da eine tolle Zahl bringt aber keinen Ertrag.
Die Interessen der Telekom wurden doch schon ausgiebig thematisiert, die sind bekannt.
Aber gehört das Endleitungsnetz im Mehrfamilienhaus nicht dem Eigentümer? Ist da nicht die entscheidende Frage, ob es von der Telekom legitim ist, dieses Endleitungsnetz teilweise zurückzubauen, ohne das mit dem Eigentümer zu besprechen!?
Tja, ich habe immer das Gegenteil behauptet, der Netzbetreiber ist bis zum passiven Netzabschluss, hier die 1. TAE zuständig und die musste im Verfügungsbereich des Endkunden montiert werden (wobei sich der Wortlaut der letzten Passage mit der Novelle des TKG geändert hat)
0
von
vor 8 Tagen
aber es gibt Auswahl.
Daher ist die Auswahl an Anbietern dort geringer.
aber es gibt Auswahl.
Aber gehört das Endleitungsnetz im Mehrfamilienhaus nicht dem Eigentümer?
Tja, ich habe immer das Gegenteil behauptet, der Netzbetreiber ist bis zum passiven Netzabschluss, hier die 1. TAE zuständig und die musste im Verfügungsbereich des Endkunden montiert werden (wobei sich der Wortlaut der letzten Passage mit der Novelle des TKG geändert hat)
Das habe ich nicht bestritten. Aber bitte nur mal aus Vermietersicht bedenken: Als Vermieter möchte ich meine potentiellen Mieter so wenig wie möglich einschränken. Der TE hat doch selbst geschrieben, dass er persönlich kein Problem damit hätte, wenn es sein Anschluss wäre. Man braucht also nicht großartig die Vorteile von Glasfaser runterbeten. Die erkenne ich auch an. Trotzdem wird es Leute geben, die das zumindest aktuell nicht wollen. Und diese Leute trotzdem davon zu überzeugen, ist nicht unbedingt die Aufgabe eines Vermieters. Diese Diskussionen möchte man eigentlich nicht haben.
Tja, ich habe immer das Gegenteil behauptet, der Netzbetreiber ist bis zum passiven Netzabschluss, hier die 1. TAE zuständig und die musste im Verfügungsbereich des Endkunden montiert werden
Daher ist die Auswahl an Anbietern dort geringer.
aber es gibt Auswahl.
Aber gehört das Endleitungsnetz im Mehrfamilienhaus nicht dem Eigentümer?
Tja, ich habe immer das Gegenteil behauptet, der Netzbetreiber ist bis zum passiven Netzabschluss, hier die 1. TAE zuständig und die musste im Verfügungsbereich des Endkunden montiert werden (wobei sich der Wortlaut der letzten Passage mit der Novelle des TKG geändert hat)
Nach meiner Einschätzung muss der Netzbetreiber zwar an der TAE liefern, aber halt nicht zwangsläufig über seine eigenen Kabel. Wenn ein Reseller FTTC ausgebaut hat, dann nutzt er ja auch oft die Leitungen der Telekom bis zum APL . Und hier nutzt man halt kostenlos das Hausnetz des Eigentümers, was dieser verpflichtend für seine Mieter zur Verfügung stellen muss. Also natürlich nur, wenn er in seinem Objekt die Zugangstechnik DSL anbieten möchte.
Aber wir müssen das hier nicht unbedingt ausdiskutieren. Bei dem Thema gab es hier immer sehr konträre Meinungen und in einem gewissen Rahmen darf man hier auch gerne unterschiedliche Ansichten vertreten.
von
vor 8 Tagen
Diese Diskussionen möchte man eigentlich nicht haben.
aber es gibt Auswahl.
Das habe ich nicht bestritten. Aber bitte nur mal aus Vermietersicht bedenken: Als Vermieter möchte ich meine potentiellen Mieter so wenig wie möglich einschränken. Der TE hat doch selbst geschrieben, dass er persönlich kein Problem damit hätte, wenn es sein Anschluss wäre. Man braucht also nicht großartig die Vorteile von Glasfaser runterbeten. Die erkenne ich auch an. Trotzdem wird es Leute geben, die das zumindest aktuell nicht wollen. Und diese Leute trotzdem davon zu überzeugen, ist nicht unbedingt die Aufgabe eines Vermieters. Diese Diskussionen möchte man eigentlich nicht haben.
Tja, ich habe immer das Gegenteil behauptet, der Netzbetreiber ist bis zum passiven Netzabschluss, hier die 1. TAE zuständig und die musste im Verfügungsbereich des Endkunden montiert werden
Nach meiner Einschätzung muss der Netzbetreiber zwar an der TAE liefern, aber halt nicht zwangsläufig über seine eigenen Kabel. Wenn ein Reseller FTTC ausgebaut hat, dann nutzt er ja auch oft die Leitungen der Telekom bis zum APL . Und hier nutzt man halt kostenlos das Hausnetz des Eigentümers, was dieser verpflichtend für seine Mieter zur Verfügung stellen muss. Also natürlich nur, wenn er in seinem Objekt die Zugangstechnik DSL anbieten möchte.
Aber wir müssen das hier nicht unbedingt ausdiskutieren. Bei dem Thema gab es hier immer sehr konträre Meinungen und in einem gewissen Rahmen darf man hier auch gerne unterschiedliche Ansichten vertreten.
muss man doch auch nicht, der Mieter kann doch selbst entscheiden und buchen, wenn der Wunschanbieter dann liefert, wie auch immer, ist alles okay.
Hier wird sich Gedanken um ungelegte Eier gemacht und Probleme beschworen die effektiv gar nicht bestehen.
Es gibt sogar Vermieter die mit Glasfaser werben, nur mal am Rande.
Uneingeloggter Nutzer
von
vor 9 Tagen
Ich bin immer noch der Meinung, dass an dieser Adresse kein Kupfer mehr angeboten wird, aber das kann wohl nur das @Telekom hilft Team hier endgültig klären.
Die Wettbewerber können die Glasfaser mieten, was sie darüber dann an Geschwindigkeiten anbieten wollen, liegt doch bei ihnen.
0
7
von
vor 7 Tagen
Ich schaffe es nicht dich direkt anzurufen, da ich gerade etwas viel um die Ohren hab und es warten noch zwei weitere Kunden auf mich, die ich gleich noch anrufen darf, @elnffm. 😅
Aber ich gebe mein bestes dich später noch anzurufen!
Lieben Gruß,
Klaudija
0
von
vor 7 Tagen
Danke @elnffm,
dass du dir spontan die Zeit für unser Telefonat genommen hast.
Du hast recht und so soll auf keinen Fall gebaut werden. Ich habe nun intern weitergegeben, dass eine Korrektur erfolgen muss.
Sobald ich eine Rückmeldung bekomme, melde ich mich wieder hier bei dir.
Viele Grüße
Sarah
von
vor 2 Tagen
Hallo @elnffm,
kannst du mir sagen, wann die Dose installiert wurde?
Da im Gebäude über mehrere Tage gearbeitet wurde, brauchen wir diese Information, um die Forderung direkt an den Verursacher geben zu können.
Danke dir.
Sarah
Uneingeloggter Nutzer
von
Uneingeloggter Nutzer
von