Reaktivierung inaktiver Mitversorgung

vor 2 Stunden

Hallo zusammen, 

folgende Situation: Ich habe vor einigen Jahren eine Doppelhaushälfte aus den 50ern gekauft. Es gibt einen Anbau vor der alten Haustür, also quasi einen neuen Eingangsbereich (beheizt), der in den 70ern entstanden ist. In diesem Raum befindet sich der alte APL der Post, an den ich angeschlossen bin und über die Telekom mit DSL versorgt werde. Mein Nachbar ist vor einem Jahr verstorben, der hatte zwar immer ein altes Festnetztelefon im Haus stehen, aber war wohl nicht mehr angeschlossen, hat nur noch über Handy telefoniert und hatte auch kein Internet. Die DHH des verstorbenen Nachbarn wurde nun verkauft und saniert, und der Käufer ist auf der Suche nach dem APL , weil die Adresse bei der Verfügbarkeitsprüfung nicht gefunden wurde.  Von der Telekom hat er scheinbar die Auskunft erhalten, daß es nur den APL bei mir gibt, über den er dann mitversorgt werden müßte. Im Grundbuch gibt es dazu keinen Eintrag. Prinzipiell habe ich auch nichts gegen eine Mitversorgung , das Problem ist allerdings, daß dafür ein Kabel zu mir verlegt werden müßte (warum auch immer, scheinbar war die andere DHH nie angeschlossen, was ich allerdings merkwürdig fände). Wenn sich der APL im Keller befände, wäre das ja kein Thema, aber in diesem Fall wird dann wohl die Außenwand durchbohrt werden müssen, und ich möchte eigentlich nicht, daß hier ein Eingriff in die Bausubstanz stattfindet ... zumal ich sowieso damit rechne, daß es in absehbarer Zeit mal Glasfaser geben wird (es läuft bereits eine Initiative des Landkreises) ... aktuell bekomme ich hier max 16 mbit/s, real eher 10 mbit/s. 

Die Frage ist jetzt, ob ich einen Eingriff in die Bausubstanz dulden muß? Ich finde dazu widersprüchliche Aussagen. 

Vielen Dank schon mal für Rückmeldungen.

Letzte Aktivität

vor 7 Minuten

von

Gelöschter Nutzer

43

0

3

    • vor 2 Stunden

      Heute werden solche Mitversorgung nicht mehr genutzt

      Hier muss ein eigener Hausanschluss bestellt werden 

      2

      von

      vor 51 Minuten

      Aber warum sagt die Telekom dem neuen Hausbesitzer dann scheinbar etwas anderes? Ein Elektriker soll eine Leitung legen und der Telekom-Techniker würde den Anschluß dann schalten, so ist die Aussage. Mir wäre es natürlich auch am liebsten, der Nachbar läßt sich einen eigenen Hausanschluß legen ... 

      0

      von

      vor 7 Minuten

      DocHoliday77

      Aber warum sagt die Telekom dem neuen Hausbesitzer dann scheinbar etwas anderes?

      Aber warum sagt die Telekom dem neuen Hausbesitzer dann scheinbar etwas anderes? Ein Elektriker soll eine Leitung legen und der Telekom-Techniker würde den Anschluß dann schalten, so ist die Aussage. Mir wäre es natürlich auch am liebsten, der Nachbar läßt sich einen eigenen Hausanschluß legen ... 

      DocHoliday77

      Aber warum sagt die Telekom dem neuen Hausbesitzer dann scheinbar etwas anderes?

      Alles nur Hören-Sagen @DocHoliday77 . Ich glaube nicht daran.

      DocHoliday77

      Die Frage ist jetzt, ob ich einen Eingriff in die Bausubstanz dulden muß? Ich finde dazu widersprüchliche Aussagen. 

      Hallo zusammen, 

      folgende Situation: Ich habe vor einigen Jahren eine Doppelhaushälfte aus den 50ern gekauft. Es gibt einen Anbau vor der alten Haustür, also quasi einen neuen Eingangsbereich (beheizt), der in den 70ern entstanden ist. In diesem Raum befindet sich der alte APL der Post, an den ich angeschlossen bin und über die Telekom mit DSL versorgt werde. Mein Nachbar ist vor einem Jahr verstorben, der hatte zwar immer ein altes Festnetztelefon im Haus stehen, aber war wohl nicht mehr angeschlossen, hat nur noch über Handy telefoniert und hatte auch kein Internet. Die DHH des verstorbenen Nachbarn wurde nun verkauft und saniert, und der Käufer ist auf der Suche nach dem APL , weil die Adresse bei der Verfügbarkeitsprüfung nicht gefunden wurde.  Von der Telekom hat er scheinbar die Auskunft erhalten, daß es nur den APL bei mir gibt, über den er dann mitversorgt werden müßte. Im Grundbuch gibt es dazu keinen Eintrag. Prinzipiell habe ich auch nichts gegen eine Mitversorgung , das Problem ist allerdings, daß dafür ein Kabel zu mir verlegt werden müßte (warum auch immer, scheinbar war die andere DHH nie angeschlossen, was ich allerdings merkwürdig fände). Wenn sich der APL im Keller befände, wäre das ja kein Thema, aber in diesem Fall wird dann wohl die Außenwand durchbohrt werden müssen, und ich möchte eigentlich nicht, daß hier ein Eingriff in die Bausubstanz stattfindet ... zumal ich sowieso damit rechne, daß es in absehbarer Zeit mal Glasfaser geben wird (es läuft bereits eine Initiative des Landkreises) ... aktuell bekomme ich hier max 16 mbit/s, real eher 10 mbit/s. 

      Die Frage ist jetzt, ob ich einen Eingriff in die Bausubstanz dulden muß? Ich finde dazu widersprüchliche Aussagen. 

      Vielen Dank schon mal für Rückmeldungen.

      DocHoliday77

      Die Frage ist jetzt, ob ich einen Eingriff in die Bausubstanz dulden muß? Ich finde dazu widersprüchliche Aussagen. 

      Ist klar, denn hier kann niemand verbindlich rechtliche Auskünfte geben.

      0

      Uneingeloggter Nutzer

      von

    Uneingeloggter Nutzer

    von

    Das könnte Ihnen auch weiterhelfen

    Beliebte Tags letzte 7 Tage

    Loading...Loading...Loading...Loading...Loading...Loading...Loading...Loading...Loading...Loading...