Ich wollte Glasfaser, ich bekam einen dauerhaften "Interims-DSL-Anschluss", den ich nicht brauche
vor einer Stunde
TL;DR:
Aktuell verkauft mir die Telekom ein Produkt, das ich nicht brauche und das ich nicht nutzen kann (Ersatz-DSL für langfristig nicht möglichen Glasfaser-Anschluss), trotz Weiterlaufens meines Vertrags beim alten Anbieter.
Wie krieg ich die Telekom dazu, sich mal ernsthaft mit meinem Problem auseinanderzusetzen? Wem darf ich wohin wieviel Geld überweisen, damit die Telekom aufhört, mir Rechnungen für ein Produkt zu schicken, das ich nicht nutzen kann und will.
Ich verstehe, dass Verträge nur in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst werden können und dass ich mit der Unterschrit unter den Interims-DSL-Vertrag einen Fehler gemacht habe (da ich damals noch nicht ahnen konnte, dass das eine Dauerlösung werden würde - und die Telekom das sicherlich mindestens geahnt hat). Entsprechend bin ich gern für eine einmalige Geldzahlung bereit, um den Vertrag aufzulösen. Was meiner Meinung nach nicht geht, ist nicht auf meine Schreiben zu reagieren und stur Rechnungen mit Kündigungsdatum Juli 2028 zu schicken
- Glasfaser am 18.05.2025 bestellt, aber wegen Kündigungsfrist des alten Anbieters geht es erst 08/2026 los
- Glasfaser (Hausanschluss) auch im 07/2026 nicht absehbar, deshalb Versuch, vom Vertrag zurückzutreten (Vertrag beim alten Anbieter läuft weiter)
- Dennoch will die Telekom, dass ich zwei Jahre lang für einen "Interim-DSL-Vertrag" zahle, aus dem ich keinerlei Leistung beziehe, mit möglicher Kündigung erst 08/2028 statt maximal 05/2027
- Die Kommunikation läuft weitestgehend technokratisch stur ("Computer says no").
Details:
- Im Mai 2025 war ich unzufrieden mit meinem Vodafone-Kabelinternet (häufige Störungen) und suchte nach einer Alternative
- Die Webseite der Telekom ließ mich wissen, dass an meiner Berliner Wohnadresse ein Glasfaser-Anschluss möglich ist (damals wusste ich noch nicht, dass das nur bedeutet, dass irgendwo in der Nähe meines Mietshauses ein Glasfaser-Kabel verläuft, dass das aber noch lange nicht bedeutet, dass es auch eine Verbindung zu meiner Wohnadresse und dem vierten Stock meiner Mietwohnung gibt).
- Am 18.05.2025 schloss ich also einen Vertrag über eine Glasfaser-Internetverbindung bei der Telekom ab und kündigte meinen Vertrag bei Vodafone. Meine Kündigungsfrist dort erlaubte allerdings erst mehr als ein Jahr später den Übergang, so dass dieser für Ende Juli 2026 avisiert wurde.
- Irgendwann zum Jahreswechsel 25/26 erreichte mich dann ein Schreiben der Telekom, dass es mit dem Glasfaser doch noch dauert und dass ich doch in den wenigen Monaten zur Überbrückung einen regulären DSL-Anschluss haben könne. Das bestätigte ich (aus heutiger Sicht leichtfertig).
- Als ich dann im Mai / Juni 2026 ein Vorbereitungsschreiben der Telekom bekam, in dem ich den Vermieter bitten sollte, für den Zugang des Technikers Ende Juli zu sorgen, erfuhr ich kurz und bündig von meinem Vermieter: "Glasfaser ist für das Mietshaus bis auf weiteres nicht vorgesehen".
- Da Glasfaser (der Grund des Wechselns) nun in weiter Ferne lag, sich die Vodafone-Internetverbindung zwischenzeitlich deutlich verbessert hatte und der Wechsel von Kabel auf DSL erhebliche Umstellungen der Kabelführung bedeutet hätten, bat ich in der letzten Juni-Woche meinen SMS-Kontakt bei der Telekom, meinen Vertrag zu stornieren.
- Es folgte ein Mail-Wechsel mit dem Kundenservice: Storno-Frist bereits lang überschritten. Da kann man jetzt nichts mehr machen.
- Eine Dame vom Telekom-Telefon-Support sagte mir relativ hilflos, da ließe sich leider überhaupt nichts machen. Die Maschinerie läuft. Ich könne höchstens die Annahme des Routers verweigern und den Techniker nicht reinlassen. Dann würde das in eine andere Abteilung laufen, wo dann vielleicht jemand mehr machen könne als sie.
- Das tat ich dann auch. Genützt hat es allerdings nichts. Auch die drei Einschreiben, die ich seit Anfang Juli geschickt habe, haben zu keiner Reaktion geführt. Gegenstand dieser Schreiben war, dass ich wegen der Nichterfüllung des Vertrages erkläre: 1. Den Rücktritt vom gesamten Vertrag wegen Nichterfüllung gemäß § 323 BGB. 2. Hilfsweise die außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund gemäß § 314 BGB. 3. Höchsthilfsweise die ordentliche Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
- Reaktion erfolgte darauf lediglich in Form eines Anfrufs, in der mir ein Telekom-Kundenbetreuer zusicherte, meinen "Geschäftskundenvertrag" auf einen "privaten Endkundenvertrag" umstellen zu wollen. Sonst aber nichts.
- Von der ersten Rechnung (Vertrag ab 27.07.2026 mit frühester Kündigung im Juli 2028 (!) habe ich bislang nur den Betrag für den erfolglosen Besuch des Technikers incl. Mwst überwiesen (mit Bitte, auf die Einschreiben zu reagieren). Auf die erste Mahnung hin hab ich dann nochmals 0,01€ überwiesen, mit erneutem Verweis auf die Einschreiben.
61
0
2
Das könnte Ihnen auch weiterhelfen
vor 5 Tagen
51
0
15
in
16
0
5
in
51
0
8
Beliebte Tags letzte 7 Tage
Das könnte Sie auch interessieren
Kaufberatung anfragen
Füllen Sie schnell und unkompliziert unser Online-Kontaktformular aus, damit wir sie zeitnah persönlich beraten können.

Angebote anzeigen
Informieren Sie sich über unsere aktuellen Internet-Angebote.

vor einer Stunde
Fasse mal deine Bitte an die Telekom zusammen.
Ansonsten kannst du dich auch an
schlichtungsstelle-tk@bnetza.de wenden.
1
von
vor 59 Minuten
Hab's aktualisiert
0
Uneingeloggter Nutzer
von
Uneingeloggter Nutzer
von