Glasfaserausbau im Mehrfamilienhaus (FTTH)
vor 8 Stunden
Hallo,
ich bewohne als Mieter ein Mehrfamilienhaus unter der im Profil genannten Adresse.
Bereits vor rund zwei Jahren ist unser gesamter Stadtteil durch die Telekom mit Glasfaser ausgebaut worden. Damals hatte ich einen Tarif bei der Telekom gebucht. Der Ausbau innerhalb des Hauses scheiterte jedoch daran, dass sich mein Vermieter/der Hauseigentümer nach eigener Auskunft an den Kosten hierfür hätte beteiligen müssen. Das hat er jedoch abgelehnt und tut dies auch nach wie vor. Auch möchte er keine Verlegung Aufputz im Treppenhaus. Das sei so von der Telekom vorgeschlagen worden. Ein Gegenvorschlag (hier ist mir nicht bekannt, wie der ausgesehen hat) sei unbeachtet geblieben. So ist damals letztendlich ein Indoorausbau gescheitert.
Derzeit wird das Haus nahezu vollständig umgebaut. Neben meiner Adresse sind noch weitere fünf Adressen von dem Hausausbau betroffen. Es findet u.a. ein Dachgeschossausbau statt, bei dem neue (Strom)leitungen dorthin u.a. durchs Treppenhaus in neu geschaffenen Kabelkanälen verlegt werden. Auch bestehen alte Versorgungsschächte für eine Installation von Glasfaser. Laut Vermieter sollen diese neuen Wohnungen allein über TV-Kabel angebunden werden.
Dieser Umbau bietet meines Erachtens nach eine sehr gute Möglichkeit, dass die Telekom hier einen Indoorausbau mit Glasfaser in unserem Mehrfamilienhaus gleich miterledigt. Ich selbst kann über die Verfügbarkeitsabfrage der Telekom keinen Auftrag starten, da meine Adresse wegen der damaligen Ablehnung des Ausbaus durch meinen Vermieter quasi "gebrandmarkt" ist.
Meine Frage ist, wie hier ein Vorgehen aussehen könnte.
Es besteht die grundsätzliche Bereitschaft des Hauseigentümers einem FTTH Ausbau zuzustimmen, die Details wären mit diesem zu klären. Hierzu bietet der Vermieter an, einen Vertreter der Telekom an den wöchentlich stattfindenden Baubesprechungen teilnehmen zu lassen.
Ich habe meinen Vermieter so verstanden, dass er sich nicht an Kosten beteiligen möchte. Daher hier zusätzlich die Frage, ob die Telekom nicht ohnehin grundsätzlich auf eigene Kosten ausbaut, wenn ein Auftrag eines Mieters vorliegt oder ob immer eine Kostenbeteiligung des Hauseigentümers verlangt wird.
Insgesamt besteht hier eine gute Möglichkeit insgesamt sechs Adressen per FTTH anzubinden, eine echte Konkurrenz zum TV-Kabel zu sein und das Glasfaserkabel nicht wie bisher seit rund zwei Jahren sinnlos unter dem Gehweg vor dem Haus enden zu lassen.
Viele Grüße
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vor 7 Stunden
. Der Ausbau innerhalb des Hauses scheiterte jedoch daran, dass sich mein Vermieter/der Hauseigentümer nach eigener Auskunft an den Kosten hierfür hätte beteiligen müssen.
Hallo,
ich bewohne als Mieter ein Mehrfamilienhaus unter der im Profil genannten Adresse.
Bereits vor rund zwei Jahren ist unser gesamter Stadtteil durch die Telekom mit Glasfaser ausgebaut worden. Damals hatte ich einen Tarif bei der Telekom gebucht. Der Ausbau innerhalb des Hauses scheiterte jedoch daran, dass sich mein Vermieter/der Hauseigentümer nach eigener Auskunft an den Kosten hierfür hätte beteiligen müssen. Das hat er jedoch abgelehnt und tut dies auch nach wie vor. Auch möchte er keine Verlegung Aufputz im Treppenhaus. Das sei so von der Telekom vorgeschlagen worden. Ein Gegenvorschlag (hier ist mir nicht bekannt, wie der ausgesehen hat) sei unbeachtet geblieben. So ist damals letztendlich ein Indoorausbau gescheitert.
Derzeit wird das Haus nahezu vollständig umgebaut. Neben meiner Adresse sind noch weitere fünf Adressen von dem Hausausbau betroffen. Es findet u.a. ein Dachgeschossausbau statt, bei dem neue (Strom)leitungen dorthin u.a. durchs Treppenhaus in neu geschaffenen Kabelkanälen verlegt werden. Auch bestehen alte Versorgungsschächte für eine Installation von Glasfaser. Laut Vermieter sollen diese neuen Wohnungen allein über TV-Kabel angebunden werden.
Dieser Umbau bietet meines Erachtens nach eine sehr gute Möglichkeit, dass die Telekom hier einen Indoorausbau mit Glasfaser in unserem Mehrfamilienhaus gleich miterledigt. Ich selbst kann über die Verfügbarkeitsabfrage der Telekom keinen Auftrag starten, da meine Adresse wegen der damaligen Ablehnung des Ausbaus durch meinen Vermieter quasi "gebrandmarkt" ist.
Meine Frage ist, wie hier ein Vorgehen aussehen könnte.
Es besteht die grundsätzliche Bereitschaft des Hauseigentümers einem FTTH Ausbau zuzustimmen, die Details wären mit diesem zu klären. Hierzu bietet der Vermieter an, einen Vertreter der Telekom an den wöchentlich stattfindenden Baubesprechungen teilnehmen zu lassen.
Ich habe meinen Vermieter so verstanden, dass er sich nicht an Kosten beteiligen möchte. Daher hier zusätzlich die Frage, ob die Telekom nicht ohnehin grundsätzlich auf eigene Kosten ausbaut, wenn ein Auftrag eines Mieters vorliegt oder ob immer eine Kostenbeteiligung des Hauseigentümers verlangt wird.
Insgesamt besteht hier eine gute Möglichkeit insgesamt sechs Adressen per FTTH anzubinden, eine echte Konkurrenz zum TV-Kabel zu sein und das Glasfaserkabel nicht wie bisher seit rund zwei Jahren sinnlos unter dem Gehweg vor dem Haus enden zu lassen.
Viele Grüße
Ist das Gebäude bereits angeschlossen oder nicht? Denn:
das Glasfaserkabel nicht wie bisher seit rund zwei Jahren sinnlos unter dem Gehweg vor dem Haus enden zu lassen.
Hallo,
ich bewohne als Mieter ein Mehrfamilienhaus unter der im Profil genannten Adresse.
Bereits vor rund zwei Jahren ist unser gesamter Stadtteil durch die Telekom mit Glasfaser ausgebaut worden. Damals hatte ich einen Tarif bei der Telekom gebucht. Der Ausbau innerhalb des Hauses scheiterte jedoch daran, dass sich mein Vermieter/der Hauseigentümer nach eigener Auskunft an den Kosten hierfür hätte beteiligen müssen. Das hat er jedoch abgelehnt und tut dies auch nach wie vor. Auch möchte er keine Verlegung Aufputz im Treppenhaus. Das sei so von der Telekom vorgeschlagen worden. Ein Gegenvorschlag (hier ist mir nicht bekannt, wie der ausgesehen hat) sei unbeachtet geblieben. So ist damals letztendlich ein Indoorausbau gescheitert.
Derzeit wird das Haus nahezu vollständig umgebaut. Neben meiner Adresse sind noch weitere fünf Adressen von dem Hausausbau betroffen. Es findet u.a. ein Dachgeschossausbau statt, bei dem neue (Strom)leitungen dorthin u.a. durchs Treppenhaus in neu geschaffenen Kabelkanälen verlegt werden. Auch bestehen alte Versorgungsschächte für eine Installation von Glasfaser. Laut Vermieter sollen diese neuen Wohnungen allein über TV-Kabel angebunden werden.
Dieser Umbau bietet meines Erachtens nach eine sehr gute Möglichkeit, dass die Telekom hier einen Indoorausbau mit Glasfaser in unserem Mehrfamilienhaus gleich miterledigt. Ich selbst kann über die Verfügbarkeitsabfrage der Telekom keinen Auftrag starten, da meine Adresse wegen der damaligen Ablehnung des Ausbaus durch meinen Vermieter quasi "gebrandmarkt" ist.
Meine Frage ist, wie hier ein Vorgehen aussehen könnte.
Es besteht die grundsätzliche Bereitschaft des Hauseigentümers einem FTTH Ausbau zuzustimmen, die Details wären mit diesem zu klären. Hierzu bietet der Vermieter an, einen Vertreter der Telekom an den wöchentlich stattfindenden Baubesprechungen teilnehmen zu lassen.
Ich habe meinen Vermieter so verstanden, dass er sich nicht an Kosten beteiligen möchte. Daher hier zusätzlich die Frage, ob die Telekom nicht ohnehin grundsätzlich auf eigene Kosten ausbaut, wenn ein Auftrag eines Mieters vorliegt oder ob immer eine Kostenbeteiligung des Hauseigentümers verlangt wird.
Insgesamt besteht hier eine gute Möglichkeit insgesamt sechs Adressen per FTTH anzubinden, eine echte Konkurrenz zum TV-Kabel zu sein und das Glasfaserkabel nicht wie bisher seit rund zwei Jahren sinnlos unter dem Gehweg vor dem Haus enden zu lassen.
Viele Grüße
Es müsste eine neue Begehung stattfinden wenn das Gebäude angeschlossen ist.
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vor 7 Stunden
Es besteht noch kein Hausanschluss. Das Glasfaserkabel bzw Leerrohr endet an der Grundstücksgrenze.
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vor 6 Stunden
Die Investitionen, dass hier Glasfaserkabel durch jeden Bürgersteig im gesamten Stadtteil (Nachbarstadtteile auch) gelegt wurden und bei uns nur vorbeilaufen. Das werden erhebliche Summen sein. Ich kann ja auch die Verfügbarkeitsabfrage für die Nachbarhäuser nutzen und sehe, dass da viele nicht angeschlossen sind.
Dass hier eine Wertsteigerung der Immobilie vorliegt, würde ich so nicht mitgehen. Der Vermieter lebt von den Mieteinnahmen bzw ist gewerblich unterwegs. Die Wohnungen bekommt er auch so vermietet. Sollte er die Gebäude verkaufen wollen, ginge das ohne Probleme.
Dass die neuen Wohnungen Strom brauchen, dürfte selbstverständlich sein. Sonst bekommt er die nicht vermietet. Also sind diese Investitionen zwingend für ihn. Hausanschlüsse für Strom sind ja auch auf seine Kosten neu gemacht worden. Braucht er aber halt auch zwingend. Glasfaser war für ihn aber nur ein "nice to have", also will er dafür also nichts geben.
Ich denke so sieht die Marktlage bei MFH aus. Im selbst bewohnten EFH wurde ziemlich jeder von uns völlig anders machen und sich anschließen lassen.
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von
vor 6 Stunden
Die Investitionen, dass hier Glasfaserkabel durch jeden Bürgersteig im gesamten Stadtteil (Nachbarstadtteile auch) gelegt wurden und bei uns nur vorbeilaufen. Das werden erhebliche Summen sein. Ich kann ja auch die Verfügbarkeitsabfrage für die Nachbarhäuser nutzen und sehe, dass da viele nicht angeschlossen sind.
Die Investitionen, dass hier Glasfaserkabel durch jeden Bürgersteig im gesamten Stadtteil (Nachbarstadtteile auch) gelegt wurden und bei uns nur vorbeilaufen. Das werden erhebliche Summen sein. Ich kann ja auch die Verfügbarkeitsabfrage für die Nachbarhäuser nutzen und sehe, dass da viele nicht angeschlossen sind.
Dass hier eine Wertsteigerung der Immobilie vorliegt, würde ich so nicht mitgehen. Der Vermieter lebt von den Mieteinnahmen bzw ist gewerblich unterwegs. Die Wohnungen bekommt er auch so vermietet. Sollte er die Gebäude verkaufen wollen, ginge das ohne Probleme.
Dass die neuen Wohnungen Strom brauchen, dürfte selbstverständlich sein. Sonst bekommt er die nicht vermietet. Also sind diese Investitionen zwingend für ihn. Hausanschlüsse für Strom sind ja auch auf seine Kosten neu gemacht worden. Braucht er aber halt auch zwingend. Glasfaser war für ihn aber nur ein "nice to have", also will er dafür also nichts geben.
Ich denke so sieht die Marktlage bei MFH aus. Im selbst bewohnten EFH wurde ziemlich jeder von uns völlig anders machen und sich anschließen lassen.
Das ist eben das Problem warum es immer heißt Deutschland wäre ein Drittland was den Fortschritt der Infrastrukturen angeht. Aber wenn irgendwann mal die Kupferleitungen abgeschaltet werden ist das Gejammere groß wenns dann schnell gehen muss und keine Kapazitäten in diesem Umfang gleichzeitig verfügbar stehen. Mit anderen Worten irgendwann lohnen sich die Investitionen.
Ist halt auch immer die Frage warum die Häuser nicht angeschlossen sind. Ich habe in meinen vermieteten Immobilien den Mietern alle Möglichkeiten offen gelassen. Nur zufriedene Mieter zahlen auch gerne Miete, wenn von "gerne Miete zahlen" überhaupt reden kann. Die Möglichkeit zu bieten den Mietern die Entscheidung was sie haben wollen freizustellen sehe ich als eine lohnende Investition.
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von
vor 4 Stunden
Hallo CrisHam123,
ich möchte dich bitten, dies mit deinem Vermieter zu klären.
Aus datenschutzrechtlichen Gründen darf ich dazu nicht sagen.
Allgemeiner Ablauf:
Wenn wir einen Auftrag für den Glasfaserausbau erhalten, muss der Grundstückseigentümer den Ausbau zustimmen. Die Zustimmungen benötigen wir, andernfalls können wir nicht bauen.
Innerhalb des Gebäudes muss in Mehrfamilienhäusern für FTTH die Glasfaser durch den Eigentümer vom Haustechnikraum bis in die Wohnungen verlegt werden.
Viele Grüße
^Sabine
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Uneingeloggter Nutzer
von
vor 4 Stunden
Um ehrlich zu sein, wenn schon solche Sanierungen durchgeführt werden, kann der Eigentümer direkt Glasfaserkabel legen oder Leerrohr verlegen.
Wenn der Elektriker schon beauftragt wird neue Leitungen zu verlegen, dann ist es kostentechnisch wirklich minimal da noch mitzuverlegen..
Bzw. nach TKG §145 hat der Eigentümer dafür zu sorgen:
(5) Gebäude, die umfangreich renoviert werden und über Anschlüsse für Endnutzer von Telekommunikationsdiensten verfügen sollen, sind gebäudeintern bis zu den Netzabschlusspunkten mit passiven Netzinfrastrukturen für Netze mit sehr hoher Kapazität sowie einem Zugangspunkt zu diesen passiven gebäudeinternen Netzkomponenten auszustatten.
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vor einer Stunde
Sehe ich genauso. Hier wird ohnehin umfangreich gebaut, Leitungen gezogen, Decken durchbohrt.
In die Wohnung werden sie auch noch gehen für die Türsprechanlage. Die Wohnungstüren werden auch neu gemacht.
Wenn man sich aber dennoch vor den Ausbauverpflichtungen des TKG bzgl. passiver Netzinfrastruktur drückt, passiert ja schlussendlich auch nichts.
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Uneingeloggter Nutzer
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